Anthropic Becomes SpaceX's Largest Single Customer, Contributing About One-Third of Revenue
According to Bloomberg, citing anonymous sources, Anthropic has become SpaceX's largest single customer, contributing about one-third of revenue and replacing the U.S. government in its former position. This relationship stems from a multibillion-dollar partnership Anthropic reached with SpaceX this spring, under which it obtained most of the AI compute capacity originally belonging to xAI. The report also mentions that SpaceX plans to move AI data centers to space on a large scale, but the technical feasibility remains disputed.
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The original article discloses that Anthropic already accounts for about one-third of SpaceX's revenue, allowing readers to observe how AI compute demand is changing the revenue structure of aerospace companies.
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Größter Kunde von SpaceX ist nicht mehr die US-Regierung, sondern eine KI-Firma
Ein Drittel des SpaceX-Umsatzes stammt inzwischen von der KI-Firma Anthropic. Damit ist die US-Regierung nicht mehr der größte Kunde des Unternehmens.
Von MIT Technology Review Online
Raketen-Start von SpaceXAI (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | SpaceX)
Anthropic ist jetzt der größte Einzelkunde von SpaceX. Das berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Die soll bestätigt haben, dass sich hinter „Kunde B“ im jüngsten Geschäftsbericht von SpaceX, das sich inzwischen auch „SpaceXSI“ (für „SpaceX Super Intelligence“) nennt, die KI-Firma verbirgt. Auf sie entfällt demnach rund ein Drittel des Umsatzes. Grundlage sei eine milliardenschwere Partnerschaft, die Anthropic im Frühjahr mit SpaceX geschlossen hat. Dabei sicherte sich das Unternehmen einen Großteil der KI-Rechenkapazitäten von xAI – Musks KI-Firma, die inzwischen in SpaceX aufgegangen ist. Auch deshalb konnte das Unternehmen nach dem Rekordbörsengang erstmals einen Milliardengewinn verbuchen.AnzeigeAnzeige
Braucht SpaceX die Nasa nicht mehr?
Die Zahlen untermauern eine Entwicklung, die das US-Technikmagazin Ars Technica kürzlich in einer ausführlichen Reportage beschrieben hat: Mehr als ein Jahrzehnt lang hing Musks Raumfahrtfirma am Geld der US‑Regierung. Inzwischen ist es andersherum: Die Nasa ist beim Transport von Menschen ins All komplett auf SpaceX angewiesen, während sich das Unternehmen immer weiter von ihr abwendet.
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So soll die Raumkapsel Crew Dragon nur noch bis 2030 Astronautinnen und Astronauten ins All bringen. Die Trägerrakete Falcon 9 könnte laut dem Bericht schon 2028 ausgemustert werden. Um lukrative Regierungsaufträge bewirbt sich SpaceX demnach nicht mehr in jedem Fall.AnzeigeAnzeige
Geld soll künftig aus der KI kommen
Bloomberg und Ars Technica kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass SpaceX sein Geld künftig vor allem mit KI verdienen will. Das riesige Rechenzentrum in Memphis, das an Anthropic vermietet ist, ist dabei nur der Anfang. Musk will KI-Rechenzentren in großem Stil ins Weltall verlagern, weil dort „kostenlose“ Energie durch die Sonne zur Verfügung steht. Ob das technisch funktioniert, ist allerdings umstritten.
In der Raumfahrt setzt SpaceX nun alles auf das Starship. Die Riesenrakete soll deutlich mehr Nutzlast transportieren als bisherige Systeme. Ars Technica weist jedoch darauf hin, dass es kaum Hinweise darauf gibt, dass SpaceX noch an einem Aussetzmechanismus für große Nutzlasten arbeitet – also an der Technik, die Satelliten im All freisetzt. Der bisherige Mechanismus eignet sich für Starlink- und Rechenzentrumssatelliten, nicht aber für große Weltraumteleskope, wie die Nasa sie braucht.
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