SUSE cuts about 10% of global workforce, citing automation and AI
SUSE CEO Dirk-Peter van Leeuwen announced in an internal email to 1,900 employees the cut of about 10% of the global workforce, citing that automation and AI are fundamentally changing how software companies work and that demand for some existing roles has dropped sharply. The specific affected positions were not disclosed; affected employees will be notified by Wednesday, and the company plans to explain its fiscal 2027 strategy to the remaining employees on November 16. Previously, in September, SUSE had asked senior employees whether they were willing to leave voluntarily, but the number of volunteers was insufficient.
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SUSE cuts about one-tenth of its workforce, citing automation and AI, an observable organizational adjustment by an open-source software vendor under the impact of AI.
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Jeder zehnte Arbeitsplatz bei Linux-Pionier SUSE ist gefährdet. In einer internen E-Mail an die Beschäftigten hat die Geschäftsführung des Open-Source-Softwareunternehmens einen umfassenden Stellenabbau angekündigt und diesen mit „Automatisierung und KI“ begründet. Darüber berichtete am Montag zuerst das britische Tech-Portal The Register.
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In einer E-Mail an die 1.900 Beschäftigten, die The Register vorliegt, kündigte SUSE-CEO Dirk-Peter van Leeuwen den „Abbau von etwa 10 Prozent der weltweiten Belegschaft bei SUSE“ an. „Diese Entscheidungen sind schmerzhaft für unsere Mitarbeiter, unsere Unternehmenskultur und unsere Open-Source-Community“, schrieb er. „Sie sind jedoch notwendig, damit wir uns anpassen und ein zukunftsfähiges, widerstandsfähiges SUSE langfristig aufbauen können.“
Der Stellenabbau sei nach einer eingehenden Prüfung der „Zukunftsstrategie, der erforderlichen Kompetenzen und der Teamstrukturen“ beschlossen worden, so Van Leeuwen weiter. Es sei offensichtlich, so Van Leeuwen, „dass Automatisierung und KI die Arbeitsweise von Softwareunternehmen grundlegend verändern. (…) Das bedeutet, dass die organisatorische Aufstellung und die Kostenstruktur, auf denen SUSE heute basiert, uns nicht erfolgreich in die Zukunft führen werden.“ Der Bedarf für einige bestehende Rollen im Unternehmen sei „stark zurückgegangen“. Das bedeute, „dass wir Investitionen in vorrangige Bereiche beschleunigen, während wir andere Bereiche weniger stark priorisieren.“
Details der Kürzungen unklar
Welche Stellen konkret von den Jobkürzungen betroffen sind, legte der Manager nicht im Detail dar. Das Unternehmen erklärte, geprüft zu haben, inwieweit Stelleninhaber „sich weiterentwickeln können, welche Aufgaben sie einstellen und welche sie verstärkt wahrnehmen sollten – auf dieser Grundlage wurden die Entscheidungen getroffen“.
Die betroffenen Mitarbeitenden würden demnach bis Mittwoch informiert; am Donnerstag werden Arbeitnehmervertreter benannt, und Anfang kommender Woche beginnen persönliche Einzelgespräche, schreibt The Register. Am 16. November soll die übrige Belegschaft einen Einblick in die Strategie für das Geschäftsjahr 2027 erhalten.
Laut The Register hatte das SUSE bereits im September langjährige Mitarbeitende gefragt hatte, ob sie eine „freiwillige Beendigung des Arbeitsverhältnisses“ in Anspruch nehmen würden. Offenbar fanden sich aber nicht genügend Freiwillige, so das Tech-Portal, weshalb nun der unfreiwillige Stellenabbau erfolgt.
Verkaufsgerüchte Anfang des Jahres
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SUSE steht für „Software und System-Entwicklung“. Das 1992 von drei Studenten in Fürth gegründete Unternehmen ist für SUSE Linux bekannt, eine Variante des Betriebssystems Linux, und bietet Open-Source-Software für Geschäftskunden an.
Die Softwarefirma wurde 2018 von dem in Schweden beheimateten Private-Equity-Unternehmen EQT AB aus dem US-Konzern Micro Focus herausgelöst. Im Jahr 2023 stockte EQT seine Mehrheitsbeteiligung an SUSE deutlich auf und nahm das in Luxemburg ansässige Unternehmen von der Börse. Damals wurde SUSE mit knapp drei Milliarden US-Dollar bewertet. Im März dieses Jahres gab es Berichte, wonach EQT den Verkauf von SUSE Linux erwägt. Im Raum stand ein Verkaufspreis von bis zu sechs Milliarden US-Dollar. Experten sahen SUSE als potenziellen Profiteur des KI-Booms, da die Nachfrage nach zuverlässiger Basissoftware für Unternehmen mit der Entwicklung und dem Einsatz weiterer KI-Anwendungen steigen dürfte.
(akn)