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heise onlineUpdated Oct 31 19:59

US lawyers say Apple Watch's Audio Intelligence features may be illegal

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US lawyers warn that the Live Rewind and Siri Recap features on Apple Watch Series 12 and Ultra 4 may violate laws in some states that require all parties to consent to recording. The two features were announced in September and are not yet enabled; Apple says they will launch this year in Beta in English outside the EU. Live Rewind transcribes the most recent 15 seconds of speech, while Siri Recap automatically summarizes the day's meetings without distinguishing between speakers; Apple stresses that audio files are not stored on the device or in the cloud, but lawyers argue there is no legal precedent on whether transcription and summarization count as regulated recording, and expect litigation soon.

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The article outlines legal restrictions on recording without consent in multiple US states, and the litigation risks that two Apple Watch audio features may trigger.

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Noch sind die beiden umstrittenen „Audio Intelligence“-Funktionen auf der Apple Watch Series 12 und der Ultra 4 nicht freigeschaltet. Sie sollen laut Apple noch in diesem Jahr außerhalb der EU in englischer Sprache als Beta erscheinen. Nachdem der Konzern die Features namens „Live Rewind“ und „Siri Recap“ im September angekündigt hatte, gab es insbesondere in datenschutzaffinen Regionen wie der Europäischen Union Kritik. Doch mittlerweile macht sich diese auch in anderen Regionen bemerkbar, darunter den Vereinigten Staaten, Apples Hauptmarkt. In einigen US-Bundesstaaten könnte Nutzern schlimmstenfalls rechtlicher Ärger drohen, warnen Juristen.

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Mit „Live Rewind“ sollen die letzten 15 Sekunden, die gesprochen wurden, als Transkribierung auf der Apple-Uhr erscheinen. „Siri Recap“ fasst wiederum alle Treffen eines Tages auf Wunsch automatisch zusammen, unterscheidet allerdings nicht nach Sprechern. Dabei betont Apple zwar, keine Audiodateien vorzuhalten – weder auf dem Gerät noch in der Cloud. Doch Angst vor mitlauschenden Smartwatches könnte dadurch dennoch entstehen.

In den USA fehlt es zwar an Bundesgesetzen, die solche Aufnahmen verbieten. Doch ein Dauerlauschen der Uhr könnte zumindest in einzelnen Staaten und Distrikten gegen dortige Gesetze verstoßen. Mindestens in Washington und Kalifornien an der Westküste, Pennsylvania und Washington an der Ostküste ist es verboten, Privatgespräche ohne Genehmigung aller Beteiligten aufzuzeichnen, was bei „Live Rewind“ schwerlich möglich sein dürfte. Ob Apples Methodik, Audiodateien nur auf dem Gerät zu verarbeiten oder in eine verschlüsselte Cloud zur Verarbeitung hochzuladen, darunter fällt, ist rechtlich schlicht noch nicht ausgefochten.

Es dürfte sehr bald geklagt werden

Auch zur technischen Interpretation solcher Aufzeichnungen in Form von Transkribierungen oder Zusammenfassungen gibt es noch keine passenden Entscheidungen, so Rechtsexperten. Da Apple oft (sammel)verklagt wird, ist damit zu rechnen, dass die Frage schnell vor dem Richter landen könnte.

Bis es soweit ist, empfehlen auch US-Anwälte das, was eigentlich normal sein sollte: Werden solche Funktionen verwendet, sollte man seine Umgebung schlicht fragen, ob Aufzeichnungen erlaubt sind. Was mit „Live Rewind“ nicht unbedingt möglich sein wird: Apple bewarb sogar eine Situation, in der die Watch das wiederholt, was eine soeben wieder verschwundene Kellnerin gesagt hatte. Aufgenommen wurde das offensichtlich in Kalifornien.

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(bsc)

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heise online