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t3nUpdated Oct 25 19:36

Over a thousand mathematicians establish AHM, pledging not to use AI in research

AI summary

More than 1,000 mathematicians have joined the newly established Association for Human Mathematics (AHM), pledging not to publish AI-generated mathematical texts and not to use AI models in their research. The organization criticized OpenAI for releasing 722 papers that prove or disprove mathematical problems all at once this month, calling it a show of strength rather than scientific rigor, and called on researchers to stop collaborating with OpenAI. Members include researchers from MIT, Caltech, and the Technical University of Munich.

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The original text presents the organized resistance of the mathematics community to AI involvement in research, as well as their specific criticism of OpenAI's one-time release of 722 papers.

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Mehr als 1.000 Mathematiker verpflichten sich, bei ihrer Forschung auf KI zu verzichten

Die neu gegründete Association for Human Mathematics setzt sich gegen KI-Unternehmen wie OpenAI zur Wehr. Die zentrale Kritik: Die Technologie untergrabe die intellektuellen Grundlagen des Fachgebiets.

Mathematiker:innen weltweit kritisieren OpenAI. (Symbolbild: PeopleImages / Shutterstock)

Manche mathematischen Probleme haben Wissenschaftler:innen jahrzehntelang vor eine scheinbar unlösbare Herausforderung gestellt. KI-Unternehmen setzen ihre Modelle aber immer öfter ein, um diese Rätsel zu lösen. So veröffentlichte OpenAI Anfang des Monats auf einen Schlag 722 Fachartikel, die eine ganze Reihe mathematischer Probleme beweisen oder widerlegen. Einige Wissenschaftler:innen sind davon beeindruckt, viele lehnen diese Vorgehensweise allerdings strikt ab und formieren sich zu einer Gegenbewegung. Mehr als 1.000 von ihnen haben sich jetzt in der Association for Human Mathematics (AHM) darauf verständigt, KI in ihrer Forschung zu meiden.AnzeigeAnzeige

Mathematik müsse menschlich bleiben

Auf seiner Website erklärt der AHM, er wolle „die Mathematik als menschliches Unterfangen vor der Bedrohung durch Künstliche Intelligenz“ schützen. Ziel sei es dabei auch, die Unabhängigkeit der mathematischen Gemeinschaft vor dem Vordringen unternehmerischer Interessen zu bewahren. „Angesichts der schwerwiegenden gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der KI-Industrie und der Gefahr eines ungebremsten Wachstums der KI bemühen wir uns, uns nicht mitschuldig zu machen“, heißt es weiter.

Nach dem Verständnis der AHM stelle KI eine grundlegende Bedrohung für die wissenschaftliche Praxis und das mathematische Verständnis dar. Mathematischer Fortschritt erfordere menschliches Fachwissen, das durch Schreiben und sorgfältiges Denken entwickelt werde. Die automatisierte Produktion und Rezeption von Mathematik untergrabe daher die intellektuellen Grundlagen des Fachgebiets.AnzeigeAnzeige

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Gegen den Willen der Forschungsgemeinschaft

Unternehmen wie OpenAI hätten laut dem AHM mathematische Probleme ausgewählt, um für die Fähigkeiten ihrer Produkte zu werben, ohne die Folgen für die mathematische Gemeinschaft zu bedenken. In einer Stellungnahme zu den veröffentlichten Fachartikeln verweist der Verband auch auf die zahlreichen Klagen gegen OpenAI, die dem Unternehmen unter anderem Urheberrechtsverletzungen vorwerfen.

Die mathematische Gemeinschaft habe OpenAI nicht gebeten, bestehende Rätsel zu lösen, und weise jeden angeblichen Mehrwert zurück. „Die Veröffentlichung von über 700 Dateien auf einmal ist kein Beweis für wissenschaftliche Seriosität, sondern eine Demonstration von Macht”, so der Verband. Er wolle mit seinen Mitgliedern deshalb für eine Mathematik einstehen, die „vertrauenswürdig bleibt, ethisch erforscht wird und im öffentlichen Interesse liegt“.

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Wozu sich die Forscher:innen verpflichten

„Mathematiker:innen haben daher die Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen“, so der Verband auf seiner Website weiter. „Sowohl individuelles Handeln als auch eine groß angelegte Koordination sind erforderlich, um sicherzustellen, dass sich Mathematiker:innen kritisch mit KI-Unternehmen und deren Produkten auseinandersetzen.“ In diesem Zuge fordert der AHM Wissenschaftler:innen nachdrücklich auf, ihre Zusammenarbeit mit OpenAI einzustellen und zu einer Wissenschaft zurückzukehren, in deren Mittelpunkt das menschliche Verständnis stehe.

Wer dem Verband beitritt, verpflichtet sich laut Richtlinien dazu, keine KI-generierten mathematischen Texte zu veröffentlichen und auch zu Forschungszwecken keine KI-Modelle zu nutzen. Mehr als 1.000 Mathematiker:innen weltweit haben sich dem erst vor wenigen Wochen gegründeten Verband bisher angeschlossen. Die gesamte Liste ist online einsehbar. Darunter sind namhafte Wissenschaftler:innen vom MIT, vom California Institute of Technology sowie von der Technischen Universität München.

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t3n