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heise onlineUpdated Oct 30 14:11

Oracle launches AI Workspace and two other services at AI World, bringing ChatGPT into business systems

AI summary

At Oracle AI World on October 27, Oracle launched Oracle AI Workspace, through which employees can access Fusion Applications, NetSuite, Oracle AI Database and OCI via ChatGPT; the plugin handles data retrieval and executes authorized business operations, while existing permission and approval mechanisms are retained. Also launched was Oracle App Composer, used to host applications generated by employees using tools such as Codex, with enterprise IT setting access, data connections and cost controls; Oracle AI Security Mesh, offered as a managed service, uses OpenAI models for security testing, but the specific model names were not disclosed. The Oracle AI SMB Bundle for small and medium-sized businesses is currently available only in the United States, and eligible companies can receive USD 12,000 in OCI credits per year. App Composer is in Limited Availability, similar access for Workspace has been previewed, and no launch date has been given for Security Mesh.

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Oracle connects ChatGPT to business systems such as Fusion and NetSuite, and sets out how permissions and approvals are retained, offering a view of how enterprise data entry points will take shape.

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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Oracle baut die Zusammenarbeit mit OpenAI aus. Auf der Oracle AI World in Las Vegas stellte das Unternehmen am 27. Oktober einen Zugang zu Geschäftssystemen über ChatGPT, eine Plattform für den Betrieb KI-generierter Anwendungen und einen verwalteten Sicherheitsdienst vor. Ein zusätzliches Paket bündelt Angebote für kleine und mittlere Unternehmen.

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Geschäftsabläufe über ChatGPT

Mit Oracle AI Workspace sollen Beschäftigte über ChatGPT auf Fusion Applications, NetSuite, Oracle AI Database und Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zugreifen können. Plugins sollen Informationen aus den Systemen erschließen und autorisierte Geschäftsabläufe ausführen. Bestehende Berechtigungen, Freigaben und Kontrollmechanismen sollen dabei erhalten bleiben.

Anwender sollen ein Geschäftsziel beschreiben können, woraufhin Workspace Informationen aus verbundenen Systemen zusammenführt und die erforderlichen Schritte koordiniert. Das soll beispielsweise helfen, Lieferprobleme zu untersuchen oder Aufgaben beim Monatsabschluss abzustimmen. Wo erforderlich, sollen Menschen Aktionen vor ihrer Ausführung prüfen und freigeben.

Workspace überschneidet sich damit teilweise mit dem separat vorgestellten Fusion Companion. Companion ist auf die Arbeit mit Fusion Applications ausgerichtet, kann aber ebenfalls Daten und Kontext aus anderen Unternehmenssystemen einbeziehen und dort autorisierte Aktionen koordinieren. Workspace soll einen übergreifenden Zugang zum Oracle-Portfolio und weiteren Unternehmensquellen bieten. Wie beide Angebote technisch zusammenspielen, erläutern die Ankündigungen nicht.

KI-generierte Anwendungen unter Kontrolle der IT

Oracle App Composer soll die Bereitstellung und den Betrieb von Anwendungen übernehmen, die Beschäftigte beispielsweise mit Codex erstellen. Oracle verwaltet die Infrastruktur in OCI. Die Unternehmens-IT legt unter anderem Zugriffe, zugelassene Datenverbindungen, Richtlinien und Kostenkontrollen fest. Die Anmeldung mit dem Unternehmenskonto, Berechtigungen und Protokollierung sollen in den Betrieb eingebunden sein.

Laut Oracle stellt der Dienst genehmigte Ressourcen in der OCI-Umgebung des Kunden bereit und übernimmt Aufgaben wie Überwachung, Wiederherstellung und die Verwaltung von Releases. Soll eine Entwicklungsabteilung eine Anwendung später übernehmen, sollen sich Quellcode, Einstellungen und Änderungshistorie übertragen lassen.

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App Composer unterstützt auch APEXlang. Mit dieser deklarativen Sprache lässt sich eine Anwendung für Oracles APEX-Plattform beschreiben, statt ihren gesamten Programmcode generieren zu lassen.

Security Mesh soll Angriffspfade prüfen

Oracle AI Security Mesh ist als verwalteter Dienst für Sicherheitstests vorgesehen. Er soll Anwendungen und Infrastruktur in OCI, anderen Clouds und lokalen Rechenzentren auf Schwachstellen untersuchen. Oracle nennt dafür spezialisierte OpenAI-Modelle, veröffentlicht in der gemeinsamen Ankündigung jedoch keine konkreten Modellnamen oder Versionen.

Agenten sollen mögliche Angriffspfade untersuchen. Eine separate Validierung soll prüfen, ob sich Befunde reproduzieren lassen. Vorgeschlagene Korrekturen werden Kunden zur Prüfung vorgelegt und anschließend erneut getestet. Dabei soll auch kontrolliert werden, ob die erwartete Nutzung weiterhin funktioniert.

Die Kunden bestimmen, welche Systeme untersucht werden dürfen und wie weit die Tests reichen. Oracle übernimmt die Testinfrastruktur und Schutzmaßnahmen, die unter anderem Betriebsstörungen verhindern sollen. Ob und wie zuverlässig diese Maßnahmen im praktischen Betrieb greifen, lässt sich aus der Ankündigung nicht beurteilen.

Zusätzliches Paket für kleine Unternehmen

Das Oracle AI SMB Bundle bündelt unter anderem Angebote rund um ChatGPT, Codex, Workspace, App Composer und NetSuite QuickStart. Es ist derzeit nur in den USA verfügbar. Berechtigte Unternehmen können jährlich 12.000 US-Dollar OCI-Guthaben erhalten. Nach den veröffentlichten Bedingungen lässt sich die Förderung um bis zu zwei weitere Jahre verlängern. Der Zugang ist begrenzt, Oracle prüft die Bewerbungen einzeln.

Die Produktseite nennt außerdem ein einmaliges ChatGPT-Guthaben von 50 US-Dollar pro Nutzer für höchstens fünf Nutzer sowie kostenlose Einstiegskontingente für NetSuite QuickStart und App Composer. Bei App Composer sind dort bis zu 100 Anwendungsbereitstellungen im Monat aufgeführt. Für die einzelnen Bestandteile gelten eigene Zugangsrechte, Nutzungsgrenzen und Verfügbarkeiten.

App Composer befindet sich laut Produktblog in „Limited Availability“, also einem begrenzten Zugang für ausgewählte Interessenten. Für Workspace ist ein solcher Zugang angekündigt. Einen konkreten Starttermin für Security Mesh nennt Oracle in den geprüften Ankündigungen nicht. Termine für die allgemeine Verfügbarkeit und konkrete Preise der drei Einzeldienste bleiben dort ebenfalls offen.

(fo)

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heise online