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t3nUpdated Oct 27 04:30

Anthropic releases prospectus, plans to list on Nasdaq in November 2026

AI summary

Anthropic has released a roughly 400-page prospectus, planning to list on Nasdaq in November 2026 under the ticker symbol ANT. The prospectus shows a net loss of about $1.5 billion in 2023, about $42 billion in 2025, and nearly $81 billion in the first half of 2026; over the same period, revenue rose from $41 million for the full year of 2023 to about $16.3 billion in the first half of 2026, and was $16.8 billion in the third quarter of 2026. Anthropic has signed multi-year agreements with Google and Amazon, each worth more than $110 billion, and it must pay even if compute demand falls short. The seven founders retain 50.1% of voting rights, and the previously announced donation plan is noted in the prospectus as not legally binding.

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The prospectus discloses for the first time the scale of Anthropic's revenue and losses, as well as its long-term compute commitments with Google and Amazon, which can be used to assess its financial structure ahead of the listing.

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Countdown für Börsengang eingeläutet: Was Anthropic in seinem Börsenprospekt verrät

Mit der Veröffentlichung des Börsenprospekts rückt der erwartete Börsengang von Anthropic näher. Der KI-Anbieter weist darin ein hohes Wachstum, aber auch hohe Verluste aus. Auf 90 Seiten breitet das Unternehmen Risikofaktoren aus.

Anthropic veröffentlicht Börsenprospekt – Börsengang rückt näher. (Bild: Shutterstock/Ascannio)

Schon länger erwarten Branchenbeobachter:innen einen Börsengang von KI-Anbieter Anthropic für den Herbst 2026. Jetzt macht die Veröffentlichung des Börsenprospekts den baldigen Start an der US-Technologiebörse Nasdaq offiziell – dieser soll im November 2026 über die Bühne gehen.AnzeigeAnzeige

Börsenprospekt: Risikofaktoren auf 90 Seiten

In dem rund 400 Seiten starken Dokument gibt Anthropic erstmals einen detaillierten Einblick in seine Finanzen. Allein 90 dieser Seiten sind zudem möglichen Risikofaktoren gewidmet, wie die FAZ schreibt. Demnach könnten KI-Modelle „katastrophale oder existenzielle Risiken“ für die Menschheit bergen.

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Zu den im Börsenprospekt aufgeführten Risiken gehören die hohen Verluste, die Anthropic seit seiner Gründung einfährt. Für das Jahr 2023 meldete der Claude-Entwickler etwa einen Nettoverlust von gut 1,5 Milliarden US-Dollar. 2025 waren es schon rund 42 Milliarden Dollar. Für das abgelaufene erste Halbjahr 2026 stehen knapp 81 Milliarden Dollar Verlust zu Buche.AnzeigeAnzeige

Anthropic: Umsatz sprunghaft gestiegen

Zeitgleich ist derweil auch der Umsatz sprunghaft gestiegen. Nach 41 Millionen Dollar im Gesamtjahr 2023 gibt Anthropic für die erste Jahreshälfte 2026 einen Umsatz von rund 16,3 Milliarden Dollar an. Das abgelaufene dritte Quartal 2026 soll laut Anthropic-Angaben sogar einen Umsatz von 16,8 Milliarden Dollar gebracht haben. Zudem sei das Ergebnis nach Bereinigung bestimmter Posten in diesem Zeitraum positiv gewesen, wie es auf einer Veranstaltung vor Investor:innen hieß.

Allerdings hat sich Anthropic auch tief in finanzielle Abhängigkeiten begeben, wie es in der FAZ heißt. So soll der KI-Anbieter allein mit Google und Amazon über mehrere Jahre laufenden Vereinbarungen geschlossen haben, die jeweils mit mehr als 110 Milliarden Dollar dotiert sind. Diese Verträge über die Nutzung von KI-Infrastruktur muss Anthropic auch dann begleichen, wenn es gar nicht so viel Rechenkapazität benötigt.

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Anthropic-Gründer wollen Milliarden spenden

Anthropic, dessen Aktien künftig unter dem Kürzel „ANT“ gehandelt werden sollen, hat derweil noch nicht verraten, zu welchem Preis die Anteile an die Börse kommen sollen. Berichten zufolge will das Unternehmen einen Bewertung von rund zwei Billionen Dollar erreichen. Damit wären die Aktienpakete der sieben Gründer:innen jeweils bis zu 29 Milliarden Dollar wert, wie Fortune ausgerechnet hat. 80 Prozent davon sollen CEO Dario Amodei und Co spenden wollen. Die frühere Ankündigung sei aber nicht rechtlich bindend, wie es jetzt im Börsenprospekt heißt.

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14 Internetmilliardäre, die kein Schwein kennt Quelle: Tableau

Die Gründer:innen behalten sich zudem eine Stimmrechtsmehrheit von 50,1 Prozent vor. Die künftigen Aktionär:innen dürften also nur über eine eingeschränkte Mitbestimmung verfügen. Eine mit Anthropic-Aktien ausgestattete Treuhandgesellschaft hat das Recht, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrats zu bestimmen. Ziel sei „die verantwortungsvolle Entwicklung von KI zum langfristigen Nutzen der Menschheit“.

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