MedConf Herbst 2026: Medical Technology Conference Program Announced
MedConf Herbst 2026 will take place for the first time from November 24 to 25 in Unterhaching near Munich, with a program focused on regulation, AI and requirements engineering. The conference will discuss how to respond when AI medical products fail, the implementation of the AI Act in medical technology, and safe release between MDR and clinical value. There will also be sessions on SDC device connectivity, the second edition of IEC 62304, and conflicts between IT security and the device lifecycle.
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„Das war doch klar!“ Vermeintliche Selbstverständlichkeiten können in Medizintechnikprojekten zu Change Requests mit sechsstelligen Kosten führen. Wie das passiert, zeigt eine Keynote auf der MedConf Herbst 2026. Schon die Eröffnungs-Keynote „Norm frisst Qualität“ gibt den Ton für zwei Tage vor, an denen es um Regulierung, KI und Anforderungen geht. Die MedConf Herbst findet am 24. und 25. November 2026 zum ersten Mal statt, und zwar in München-Unterhaching.
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Wenn die KI falschliegt
KI zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Ein Vortrag fragt, was passiert, wenn KI-basierte Medizinprodukte falsche Ergebnisse liefern, und welche Rolle Design und Usability-Tests dabei spielen. Weitere Sessions zeigen, wie sich die Anforderungen der KI-Verordnung in der Medizintechnik umsetzen lassen und wie KI im Spannungsfeld zwischen MDR und klinischem Nutzen sicher freigegeben werden kann. Außerdem geht es darum, wie KI helfen kann, Cybersecurity-Schwachstellen in Medizinprodukten im jeweiligen Kontext zu bewerten.
Gute Anforderungen bleiben Pflicht
Ebenso stark vertreten ist das Requirements Engineering. „Garbage In, Regulatory Risk Out“ widmet sich der Frage, warum es auch in Zeiten von KI gute Anforderungen braucht. Andere Vorträge stellen KI-gestützte Anforderungen und Tests für sichere medizinische Software vor oder zeigen, wie man in zehn Minuten vom Nutzungskontext zu User Requirements kommen soll.
Vernetzte Geräte, Patches und Normen
Einen eigenen Schwerpunkt bildet die Vernetzung von Medizingeräten über Service-oriented Device Connectivity (SDC). Es geht unter anderem darum, wie digitale Zwillinge den OP smarter machen sollen und wie sich Vertrauen und Sicherheit in vernetzten Systemen aufbauen lassen. „Patchen oder stillhalten?“ greift den Konflikt zwischen IT-Sicherheit und dem Lebenszyklus von Medizingeräten auf.
Zudem geht es darum, was die geplante zweite Ausgabe der IEC 62304 für Software-Lebenszyklus-Prozesse bringen dürfte. Bis sie erscheint, kann es allerdings noch dauern.
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Am Abend des ersten Konferenztages ist erstmalig ein Diskussionspanel zu Interoperabilität und SDC geplant. Die Abendveranstaltung bietet Gelegenheit, Gespräche in familiärer Atmosphäre fortzusetzen. Das vollständige Programm und Tickets finden Sie auf der Konferenzwebsite.
(mack)