Moonshot AI Releases Open-Weight Model Kimi K3.1 Pro
Moonshot AI has released the open-weight model Kimi K3.1 Pro, a post-trained version of Kimi K3 that scores 65.7% on Terminal-Bench 4.0, higher than GPT-6 Astra and slightly lower than Claude Opus 5.5. Artificial Analysis calls it the strongest open-weight model currently available, with an intelligence index of 55 points, but notes that generation speed is slow and output is verbose; in evaluation it generated 150 million tokens, compared with a median of 81 million. Pricing is $2 per million input tokens and $10 per million output tokens. Moonshot AI plans to release the full weights by November 4 and says it has restricted the model's offensive cybersecurity capabilities.
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The article provides benchmark comparisons and pricing for Kimi K3.1 Pro against GPT-6 Astra and Claude Opus 5.5, which can be used to assess the competitive position of frontier open-weight models.
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Kimi K3.1 Pro: Wie das Open-Weight-Modell Sicherheitsrisiken eindämmen soll
Kimi K3.1 Pro, das neue Spitzenmodell von Moonshot AI, setzt die US-Konkurrenz weiter unter Druck. Bis zum 4. November will es die vollständigen Gewichte veröffentlichen – und könnte die Cybergefahren dadurch weiter erhöhen.
Wie gut schneidet Kimi K3.1 Pro im Vergleich zu Spitzenmodellen von OpenAI und Anthropic ab? (Foto: Koshiro K / Shutterstock)
Das chinesische KI-Startup Moonshot AI hat mit Kimi K3.1 Pro ein neues Open-Weight-Modell vorgestellt, das den Druck auf US-Labore wie OpenAI und Anthropic weiter erhöht. Laut Unternehmensangaben kann es bei Programmierung, 3D-Modellierung und Finanzanalysen mit Spitzenmodellen wie Claude Opus 5.5 und GPT-6 Astra mithalten. Unabhängige Tests von Artificial Analysis bestätigen: K3.1 Pro ist derzeit das stärkste Open-Weight-Modell. Aber wie sicher ist das neue Modell aus China?AnzeigeAnzeige
Der KI-Wettlauf geht in die nächste Runde
Lange Zeit lagen die USA bei der KI-Entwicklung vorn, aber chinesische Modelle haben deutlich aufgeholt. Laut dem AI Index Report 2026 der Stanford University betrug der Vorsprung im März 2026 nur noch 2,7 Prozent. Schon die Veröffentlichung des Vorgängers Kimi K3 löste in den USA deshalb Panik aus: Laut Fortune hatten Analyst:innen nicht damit gerechnet, dass China schon ein Modell auf dem Niveau von Anthropics Fable 5 veröffentlichen würde.
Noch im Juni hatte die US-Regierung das KI-Modell von Anthropic aufgrund von Sicherheitsbedenken sperren lassen. Das Thema steht aktuell im Fokus der Debatte – allerdings sind es jetzt die KI-Labore selbst, die eine strengere Regulierung fordern. Präsident Donald Trump bezeichnete Warnungen hingegen als „Schwindel” und sagte, dass eine Entwicklungspause China einen Vorsprung verschaffen könnte. Inzwischen hat er eine „Super Intelligence Force“ gegründet, die unter anderem sicherstellen soll, dass die USA ihre Vorreiterrolle ausbauen können.AnzeigeAnzeige
Kimi K3.1 Pro hält mit der Konkurrenz mit
Das neue Modell ist eine nachtrainierte Version von Kimi K3. Bei Terminal-Bench 4.0 erzielte es 65,7 Prozent und liegt damit über GPT-6 Astra, aber leicht unter Claude Opus 5.5. Auch im Artificial Analysis Intelligence Index erreichte das Modell 55 Punkte und – deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Modelle. „Kimi K3.1 Pro gehört zu den führenden Modellen in Sachen Intelligenz […]. Es ist zudem auffallend langsam und sehr ausführlich“, heißt es im Bericht der unabhängigen Benchmarking-Plattform. „Bei der Bewertung des Intelligenz-Index generierte es 150 Millionen Token, was im Vergleich zum Medianwert von 81 Millionen sehr umfangreich ist.“
Die Preise liegen bei zwei Dollar für eine Million Eingabetoken und zehn Dollar für eine Million Ausgabetoken. Damit ist Kimi K3.1 Pro deutlich günstiger als die Spitzenmodelle von OpenAI und Anthropic. Da es sich um ein Open-Weight-Modell handelt, plant Moonshot AI, die vollständigen Gewichte bis zum 4. November 2026 zu veröffentlichen. Das KI-Startup gibt an, die Fähigkeiten des Modells im Bereich der offensiven Cyberfähigkeiten eingeschränkt zu haben. Die allgemeine Programmierfähigkeit soll dadurch erhalten bleiben. Diese Maßnahme mindere zwar die von dem Open-Weight-Modell ausgehenden Risiken, könne sie aber nicht komplett ausschließen.
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Welche Risiken bergen Open-Weight-Modelle?
Wenn ein Open-Weight-Modell wie Kimi K3.1 Pro an der Spitze mitspielt, erhalten Unternehmen und Entwickler:innen Frontier-Leistung, ohne von einem einzelnen API-Anbieter abhängig zu sein. Bei Closed-Weight-Modellen bleiben die Parameter dagegen beim Anbieter.
OpenAI steht Open-Weight-Modellen zwar generell offen gegenüber, veröffentlicht für seine Pioniermodelle aus Sicherheitsgründen aber ebenfalls keine Gewichte. Da die spätere Verwendung schwer abzuschätzen sei, wäre es sicherer, neue Modelle zunächst per API bereitzustellen.AnzeigeAnzeige
Für Kimi K3.1 Pro bedeutet das: Sind die Gewichte erst einmal öffentlich zugänglich, könnte das Modell auch für Cyberangriffe verwendet werden. Moonshot AI hätte dann keine Möglichkeit mehr, potenziellen Missbrauch zu überwachen oder durch Sicherheitsupdates zu begrenzen.
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