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heise onlineUpdated Oct 25 20:52

German media regulator survey: AI videos significantly weaken public trust in video content

AI summary

The "Video Trends 2026" survey released by Germany's state media regulators shows that 79% of respondents have encountered AI-generated or heavily modified videos online, most concentrated on TikTok and Instagram; among users who encountered such content, 68% mistook it for real at least once. 81% of respondents said they now more often doubt the authenticity of videos, about 90% demand mandatory labeling of AI content, and 83% support banning certain forms of deepfakes.

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AI score 58

A survey by German media regulators shows that nearly 80% of respondents have encountered AI videos, with most having mistaken them for real at some point, offering a window into how generative video affects public trust.

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This article is also available in English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Generative Künstliche Intelligenz hat Einzug in den alltäglichen Bewegtbildkonsum gehalten, sorgt dabei aber zunehmend für Verunsicherung. Laut der Studie Video Trends 2026 der Landesmedienanstalten stößt die Mehrheit der Deutschen im Netz regelmäßig auf KI-generierte oder stark veränderte Clips. Das Problem dabei ist, dass diese Inhalte oft täuschend echt wirken und das Vertrauen der Nutzer in audiovisuelle Medien untergraben.

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93 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren konsumieren täglich Bewegtbilder. Das Fundament der Wahrnehmung verschiebt sich aber. Lineares Fernsehen bleibt ein wichtiger Anker, doch vor allem Soziale Netze und Videoplattformen dominieren den Alltag, insbesondere bei den Jüngeren.

Der Einmarsch generativer KI in diese Kanäle erhöht das Täuschungsrisiko. Rund 79 Prozent der Befragten sind nach eigenen Angaben bereits KI-Videos begegnet, wobei TikTok und Instagram vorn liegen. 68 Prozent der User, die bereits Kontakt mit solchen Medien hatten, haben ein künstlich erzeugtes Video mindestens einmal für echt gehalten. Dabei klaffen Selbsteinschätzung und Realität auseinander.

Zwar halten sich mehr als die Hälfte der Bürger beim Erkennen von KI-Inhalten für sicher. Doch selbst unter diesen vermeintlichen Experten hat eine klare Mehrheit bereits negative Täuschungserfahrungen gemacht. Typische Erkennungsmerkmale wie unnatürliche Mimik oder fehlerhafte Details drohen mit der rasanten technischen Entwicklung zu verschwinden, was die trügerische Sicherheit noch verstärkt.

Einfach weiterscrollen oder Infos prüfen

Der Strom an Deepfakes und veränderten Clips führt der Studie zufolge zu spürbarem Vertrauensverlust. Mittlerweile zweifeln 81 Prozent der Teilnehmer häufiger an der Echtheit von Videos. Jeweils cirka drei Viertel geben an, sich vor Täuschungen zu sorgen, Bewegtbildern generell weniger Glauben zu schenken als früher und kritischer zu prüfen. Jeweils rund neun von zehn fordern eine generelle Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte, Offenlegung des KI.-Anteils sowie speziell für Nachrichten und politische Formate klare Regeln. 83 Prozent sprechen sich für ein Verbot bestimmter Formen von Deepfakes aus.

Parallel ändert sich die Informationslandschaft. Politische und gesellschaftliche Themen finden nicht mehr nur in klassischen Nachrichtenformaten statt. Sie tauchen vermehrt als Nebenaspekte in den Produktionen von Influencern auf, die sich eigentlich auf Unterhaltung, Kultur oder Sport fokussieren. Rund 87 Prozent der Social-Media-Nutzer begegnen solchen Inhalten regelmäßig.

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Vor allem für die junge Generation unter 30 Jahren spielen Creators eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung: 45 Prozent stufen sie als wichtige Informationsquelle ein. Problematisch ist dabei aus Sicht der Medienwächter, dass die Absender überwiegend keinen journalistischen Hintergrund haben. Ein Teil der User kennt damit verbundene Risiken wie gezielte Meinungslenkung oder starke Verkürzung: Auf problematische Inhalte reagiert eine knappe Mehrheit (55%) mit Wegklicken. 41 Prozent prüfen aktiv bei alternativen Quellen nach.

(ds)

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heise online