Anthropic Bans Claude from Replicating Existing Games, Affecting Legitimate Projects Too
Anthropic added a clause to the system prompts of Claude Code and Claude Opus 5.5 prohibiting the replication of specific existing games, even if developers change the names, and the company confirmed that this move is to avoid intellectual property infringement. The original text states that the restriction also affects legitimate projects: Claude will refuse requests such as analyzing game mechanics or patching game code, and will even refuse to analyze Windows crashes or clean up junk software on smart TVs; Anthropic employee Addy Osmani said the rules will be adjusted to find a balance.
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The original text presents the boundaries of the rules after Anthropic tightened its system prompts, as well as the situation where legitimate development projects were mistakenly affected, so readers can judge the scope of the restrictions accordingly.
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Anthropic verbietet Claude Nachbau von Games – doch die Regeln treffen auch legitime Projekte
Anthropic will verhindern, dass sich sein KI-Modell Claude weiter zum Nachbau von existierenden Games heranziehen lässt. Eine entsprechende Änderung im Systemprompt sorgt aber offenbar auch bei legitimen Projekten für Probleme.
Claude Code soll keine Original-Games mehr nachbauen. (Foto: daily_creativity/Shutterstock)
In der Spielebranche sorgen KI-generierte Kopien zunehmend für Unruhe. Dazu kommt, dass sich im Vorfeld von Veröffentlichungen geäußerte Ideen oder verbreitete Demos mit KI-Support zur Game-Entwicklung missbrauchen lassen – inklusive entsprechender Erpressungsversuche.AnzeigeAnzeige
Nachbau existierender Games verboten
KI-Anbieter Anthropic will dem jetzt einen Riegel vorschieben. Im Systemprompt seiner Modelle Claude Code und Claude Opus 5.5 findet sich ein Passus, der den „Nachbau spezifischer existierender Games“ untersagt. Das soll auch dann gelten, wenn die Entwickler:innen für das Ergebnis einen anderen Namen wählen, wie Tom‘s Hardware berichtet.
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Weiter erlaubt sein soll Anthropics KI-Modellen aber die Hilfe bei der Entwicklung von Games, wenn die Nutzer:innen dabei ihre eigenen Designs und Materialien verwenden. Das Unternehmen hat die Änderung bestätigt und dabei auf mögliche Verletzungen geistigen Eigentums verwiesen.AnzeigeAnzeige
Schutz vor möglichen Urheberrechtsklagen
Diese, so Anthropic-Mitarbeiter Addy Osmani via X, verstießen gegen die Nutzungsrichtlinien. Zudem dürfte das Unternehmen damit versuchen, sich vor möglichen Verfahren wegen der Verletzung von Urheberrechten zu schützen.
Allerdings scheint es im Zuge der strengeren Regeln auch zu Problemen bei legitimen Entwicklungsprojekten zu kommen. So soll Claude auch eigentlich unbedenkliche Versuche, Games per Reverse-Engineering zu analysieren, blockieren. Im Visier scheint demnach unter anderem das vielgenutzte Tool Reverse Engineer Anything zu stehen.
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Claude soll legitime Projekte torpedieren
Auf GitHub häufen sich laut Tom‘s Hardware Meldungen von Nutzer:innen, dass die Anthropic-KI die Zusammenarbeit auch bei der Nachbildung von Spielmechaniken oder beim Patchen von Game-Code verweigert. Die Weigerung trifft laut Berichten auf Reddit und anderen Plattformen auch andere Entwickler:innen aus anderen Bereichen, die etwa einen Windows-Crash analysieren oder Junkware von einem Smart-TV entfernen wollten.
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So arbeitet Deepseek – und das macht es anders als andere KI-Modelle Quelle: (Grafik: Dall-E / t3n)
Inwiefern es sich bei allen Beschwerden um legitime Anliegen handelt, ist derweil nicht zu belegen. In einigen Fällen sollen aber bekannte und glaubwürdige Entwickler:innen Protest eingelegt haben.AnzeigeAnzeige
Regeln zu streng? Anthropic will nachjustieren
Hat Anthropic also die Zügel zu eng angezogen? Der KI-Anbieter hat angekündigt, entsprechend nachjustieren zu wollen, um „ein Gleichgewicht“ zu finden. „Falls Claude in der Zwischenzeit etwas ablehnt, das dir gehört, dann schick es mir“, schrieb Osmani via X.
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