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heise onlineUpdated Oct 25 20:51

Cariad and Audi: Volkswagen establishes OneTeam to unify European driver assistance system development

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The Volkswagen Group has merged the driver assistance and highly automated driving development capabilities of Cariad and the Group's brands into a new organization named OneTeam, led by Audi, planned to officially launch in November to accelerate development speed. The unit is led by Manuel Birke, technical head of driver assistance systems at Cariad, who reports to both the Audi and Cariad boards. Cariad has reduced its workforce from about 6,500 to about 4,300 since the end of 2023, with another approximately 1,000 positions planned to be cut.

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Der Volkswagen-Konzern bündelt die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und hochautomatisiertem Fahren in Europa in einer neuen Organisation. Das geht aus einer internen Ankündigung im VW-Intranet hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In der Einheit mit dem Namen „OneTeam“ werden die Kompetenzen der Softwaremarke Cariad und der Konzernmarken zusammengeführt. Ziel sei, schneller und direkter zusammenzuarbeiten und die Entwicklungsgeschwindigkeit zu steigern.

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Konzernweit nutzbare Technologieplattform

Der Aufbau der Einheit hat demnach begonnen, formell soll sie im November die Arbeit aufnehmen. Werner Tietz, Leiter der Konzernforschung und -entwicklung, sprach von einem weiteren Schritt zur Effizienzsteigerung im Rahmen der Transformation. Klare Verantwortung entstehe durch die Führung von Audi. Cariad-Chef Peter Bosch zufolge bildet der Schritt die Grundlage für eine „höchst wettbewerbsfähige“, gemeinsam konzernweit nutzbare Technologieplattform. Geleitet wird die neue Einheit von Manuel Birke, dem Cariad-Technikchef für Fahrerassistenzsysteme. Er berichtet künftig sowohl an den Audi- als auch den Cariad-Vorstand. Weitere Einzelheiten blieben zunächst offen.

Cariad befindet sich bereits seit einiger Zeit im Umbruch. Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume lässt im Gegensatz zu seinem Vorgänger Herbert Diess weniger selbst entwickeln und kooperiert stattdessen mit externen Partnern wie Xpeng in China oder Rivian in den USA. Eine Zusammenarbeit mit dem Autozulieferer Bosch bei automatisierten Fahrfunktionen war im Juli beendet worden.

Cariad fokussiert sich nun unter anderem auf die Eigenentwicklung von Schlüsseltechnologien wie Fahrdynamiksoftware, Cloudanwendungen und Infotainment-Systeme. Seit Ende 2023 schrumpfte das Unternehmen von rund 6500 auf etwa 4300 Beschäftigte. Etwa 1000 weitere Stellen sollen wegfallen. „Wir bauen Cariad auf eine neue, kleinere und auf Geschwindigkeit ausgerichtete Tech-Organisation mit wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen um“, hieß es zuletzt von einem Sprecher.

(mfz)

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