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heise onlineUpdated Oct 30 14:19

Google releases Gemini 4 Carbon, succeeding Argon and focusing on exploit capabilities

AI summary

Google releases the new model Gemini 4 Carbon, replacing Argon, which was launched four weeks ago; initially it is available only to U.S. intelligence agencies and cyber defenders selected through the Fairwind program. Google says Carbon improved from Argon's 42% to nearly 55% on the Exploitgym benchmark, leads GPT-6 Astra with about 88% on SEC-bench Pro, and reaches 71% on CWE-bench. Pricing is $4 per million input tokens and $20 per million output tokens, with a 50% discount initially, and public availability is described only as "soon."

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The original text gives specific scores for Gemini 4 Carbon on exploit and remediation benchmarks, and states that it is initially available only to a limited set of users such as U.S. intelligence agencies.

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This article is also available in English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Googles neuestes Large Language Model heißt Gemini 4 Carbon. Es löst die bisherige Spitzenvariante Argon ab, die der Datenkonzern erst vor vier Wochen vorgestellt hat. Wie bei Argon auch ist Carbon zunächst nicht für jedermann verfügbar. Denn Google unterwirft sich dem Befehl des Weißen Hauses, neue Modelle Künstlicher Intelligenz zunächst, ganz freiwillig, nur US-Geheimdiensten und Nutzern von deren Gnaden zugänglich zu machen. Schrittweise sollen im Rahmen von Googles Programm Fairwind ausgewählte „cyber defender” und „zusätzliche Vertrauenspartner” hinzustoßen.

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Bislang sei kein einziger Versuch von Prompt Injection bei Carbon geglückt, behauptet Google. Das neue Modell halluziniere weniger und frage öfter rück anstatt zu raten, in welche Richtung der Anwender gehen möchte.

Exploit-Experte

Den größten Fortschritt gegenüber Argon gibt es offenbar bei der Entwicklung neuer Angriffe auf Software. Erreichte Argon Im Benchmark Exploitgym noch 42 Prozent und lag damit knapp hinter GPT-6 Astra, springt Carbon auf fast 55 Prozent. Auch beim Benchmark SEC-bench Pro liegt Gemini 4 Carbon mit gut 88 Prozent nun vor GPT-6 Astra. Geht es um das Absichern von Sicherheitslücken, behauptet Carbon mit 71 Prozent des CWE-bench ebenfalls die Führung gegenüber den von Google herangezogenen Mitbewerbersprachmodellen.

Zudem berichtet der Konzern, dass Carbon ein besserer KI-Agent ist und für schwierige Programmieraufgaben mit langer Berechnungsdauer geeignet sei. „Intern haben unsere Teams Carbon dabei beobachtet, tagelang zu laufen”, heißt es in der Ankündigung. Zudem soll das LLM bei wissenschaftlichen Aufgaben sowie Webentwicklung und dem Verstehen multimodaler Prompts bessere Ergebnisse zeitigen sowie Softwarecode mit weniger Bugs auswerfen.

Kosten wird die Nutzung Gemini 4 Carbons pro Million Eingabetoken vier US-Dollar, pro Million Ausgabetoken 20 US-Dollar. Zu Beginn gilt ein Einführungsrabatt von 50 Prozent. Wann Carbon öffentlich verfügbar sein wird, sagt Google nicht. „Bald” soll es so weit sein. Bei Argon hat das nur zwei Wochen gedauert.

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(ds)

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heise online