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heise onlineUpdated Oct 30 22:52

Intel shares fall about a quarter, fourth-quarter guidance weak

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Intel's third-quarter revenue was $16.5 billion, up 21% year over year, but net profit fell 18% to $3.3 billion. Fourth-quarter revenue guidance is $15 billion to $16 billion, below the third quarter, and the after-hours share price fell from $92 to below $72. The company said there are bottlenecks on the manufacturing side, including tight supply of components such as substrates, and that a marked improvement is not expected until mid-2027. Affected by high memory prices, the PC market fell about 20%, and revenue from the Client Computing and Physical AI businesses dropped from $8.5 billion to $8.1 billion. CEO Lip-Bu Tan said the Nova Lake CPU, expected to launch in spring 2027, will be strong, but the low-priced Core 300 (Wildcat Lake) is already sold out.

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The original article breaks down the three reasons behind Intel's revenue growth but profit decline and weakening fourth-quarter guidance, helping readers understand how chip capacity and memory prices feed through to results.

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Die Börse straft Intel ab, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal dieses Jahres 16,5 Milliarden US-Dollar umsetzte, 21 Prozent mehr als im dritten Quartal 2025. Doch trotz gestiegener Bruttomarge sank der Gewinn um 18 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Vor allem kann Intel nur einen schwachen Ausblick aufs vierte Quartal präsentieren: Wegen Engpässen in der Fertigung kann das Unternehmen nicht so stark vom rasant wachsenden Markt der Serverprozessoren profitieren, wie erhofft. Zweitens schwächelt das bisherige Kerngeschäft, die Prozessoren für Notebooks und Desktop-PCs. Und drittens macht die Auftragsfertigungssparte weiterhin Miese und produziert vor allem für Intel selbst.

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Für das laufende vierte Quartal 2026 nennt Intel ein Umsatzziel zwischen 15 und 16 Milliarden US-Dollar, also weniger als im dritten Quartal. Der Aktienkurs sackte nachbörslich von 92 auf unter 72 US-Dollar ab.

Engpässe bremsen

Durch den Boom vor allem der agentischen KI-Systeme kann Intel viele Xeon-Serverprozessoren verkaufen, obwohl AMD mit dem Epyc einen stärkeren Konkurrenten im Rennen hat. Doch am 14. Oktober gab es in der Fab 28 am israelischen Intel-Standort Kiryat Gat einen Unfall, bei dem zwei Mitarbeiter getötet wurden, anscheinend durch die Explosion eines Gasbehälters. Die Produktion wurde dadurch gedrosselt.

Außerdem berichtete Intel bei der Präsentation der Geschäftszahlen von weiteren Engpässen, die die Produktion bremsen, etwa bei Substraten für Chipgehäuse. Erst ab Mitte 2027 soll sich die Liefersituation deutlich bessern.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 sank der Umsatz der Client Computing and Physical AI Group (CCPG) von Intel um 4,9 Prozent von 8,5 auf 8,1 Milliarden US-Dollar. Denn wegen der extrem hohen RAM-Preise ist der PC-Markt um rund 20 Prozent eingebrochen.

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Der Ausblick ist noch düsterer: Marktforscher erwarten im vierten Quartal noch größere Rückgänge und die RAM-Preise dürften immer weiter steigen. Der RAM-Hersteller SK Hynix prognostiziert Knappheit bis 2030.

Intel-Chef Lip-Bu Tan betonte zwar abermals, dass die im Frühjahr 2027 erwartete CPU-Generation Nova Lake sehr stark werden soll. Doch in einem schrumpfenden PC-Markt mit horrenden RAM-Preisen sind dadurch keine riesigen Umsätze zu erwarten.

Die Prozessoren der günstigen Baureihe Core 300 alias Wildcat Lake sind laut Intel derzeit ausverkauft.

(ciw)

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