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heise online更新于 10月21日 22:36

《咕噜牛》插画师 Axel Scheffler 考虑就 AI 生成图像起诉运营商

KI-Kopien des Grüffelo: Illustrator Axel Scheffler will gegen Betreiber klagen | heise online

AI 导读

德国童书《咕噜牛》插画师 Axel Scheffler 表示,ChatGPT 等聊天机器人生成的角色图像与他的原作高度相似,仅背景不同,他正考虑提起诉讼,并希望联合其他创作者共同起诉,已与出版社商谈机构支持并寻求法律咨询。此前 Penguin Random House 联合作者 Ingo Siegner 就《小恐龙可可奈》起诉 OpenAI,Carlsen 出版社联合 Marc-Uwe Kling 和 Astrid Henn 就《NEINhorn》起诉 OpenAI;OpenAI 在答辩中称语言模型并不像数据库那样存储数据,而是学习模式与关联来生成新内容。

推荐理由

AI 评分 55

德国童书插画师因 ChatGPT 生成近似角色图考虑起诉,与出版社已有的版权诉讼形成呼应。

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Axel Scheffler, der bekannte Illustrator der Kult-Kinderbuchfigur Grüffelo, zieht in Erwägung, in den juristischen Kampf gegen die großen Technologiekonzerne im Silicon Valley zu ziehen. Angesichts der rasanten Entwicklung generativer KI-Systeme und täuschend echter KI-Fakes zeigt sich der Zeichner alarmiert. Bitten Nutzer einen Chatbot wie ChatGPT um ein Bild des monsterhaften Waldbewohners, liefert die Software binnen einer Minute Ergebnisse, die unverkennbare Ähnlichkeiten mit dem Original aufweisen.

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Konfrontiert mit diesen KI-Bildern zeigte sich Scheffler gegenüber der „Zeit“ bestürzt. Er betonte, dass es sich dabei eindeutig um seine Figuren handele. Lediglich die Hintergründe wichen vom Original ab. Daher erwägt der Grafiker laut dem Bericht ernsthaft eine Klage. Dafür würde er sich am liebsten mit anderen Kunstschaffenden zusammenschließen, um gemeinsam vor Gericht zu ziehen. Entsprechende Gespräche über eine institutionelle Unterstützung soll er bereits mit seinen Verlagen führen. Ferner suche er noch juristische Beratung.

Die Debatte über den Schutz von Immaterialgüterrechten im Zeitalter Künstlicher Intelligenz wird damit hierzulande hitziger. Den Stein ins Rollen brachte die deutsche Verlagsgruppe Penguin Random House, die als erster Buchverlag in Europa juristische Schritte gegen das KI-Unternehmen OpenAI wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen eingeleitet hat. Gemeinsam mit dem Autor und Zeichner Ingo Siegner wehrt sich das Unternehmen gerichtlich gegen die unautorisierte Generierung von Bildern des „kleinen Drachen Kokosnuss“.

Drachen und NEINhörner kämpfen gegen KI

Mittlerweile liegt die offizielle Klageerwiderung von OpenAI vor. Darin argumentiert der Konzern der „Zeit“ zufolge im Kern, dass eine KI keine Daten im herkömmlichen Sinne wie eine klassische Datenbank abspeichere. Sprachmodelle gäben Inhalte bewusst nicht eins zu eins wieder. Sie seien vielmehr darauf trainiert, bloße Muster und zugrundeliegende Zusammenhänge zu erkennen, um daraus neue Inhalte zu generieren.

Auch der Carlsen Verlag ist gemeinsam mit dem Autor Marc-Uwe Kling und der Illustratorin Astrid Henn unlängst gegen OpenAI vor Gericht gezogen. Sie klagen auf Urheberrechtsverletzung beim „NEINhorn“. Einer ihrer Vorwürfe: ChatGPT biete sogar „ganze Druckvorlagen für illustrierte Geschichten, samt Umschlaggestaltung, Impressum, einer gefakten ISBN und Verlagslogo“.

Dass ausgerechnet Verlage aus der Kinder- und Jugendliteratur bei der juristischen Aufarbeitung an vorderster Front stehen, ist kein Zufall. In diesem literarischen Segment ist die Anfälligkeit für algorithmische Nachahmungen besonders hoch, da dort Geschichten untrennbar durch das Zusammenspiel von Text und Bild transportiert werden. Dies führt dazu, dass die visuellen Ähnlichkeiten zwischen menschlicher Schöpferkraft und KI-Fakes besonders drastisch und auffällig zutage treten. Die Branche fordert daher seit Langem mehr Rechtsklarheit und einen effektiven Schutz vor der unautorisierten Verwertung kreativer Werke in Trainingsdaten. Sollte sich Scheffler tatsächlich zu einem rechtlichen Schritt entschließen, dürfte das den Druck auf die Tech-Konzerne erhöhen.

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(nie)

来源

heise online