人力资源部门的影子 AI:AI 如何悄悄筛掉求职申请
Schatten-KI in der Personalabteilung: Wie KI heimlich Bewerbungen aussortiert | heise online
Indeed 对德国 300 名人力资源负责人的调查显示,56% 的受访者收到的申请量比十二个月前明显增加,43% 的岗位收到超过 50 份申请,其中约 33% 由 AI 生成。35% 的 HR 每份申请最多只有一分钟浏览时间,28% 的人在公司没有合规预筛方案时私自使用 ChatGPT 等免费工具,11% 承认被 AI 筛掉的申请不再经人工查看,而这一做法违反 DSGVO。
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Personaler werden von einer Menge von KI-generierten Bewerbungen überrumpelt. Im Alltag greifen sie dabei oftmals auf unerlaubte KI-Tools zur Bewertung zurück.
(Bild: Proxima Studio/Shutterstock.com)
Marvin Fuhrmann
Seit dem Aufkommen von KI-Tools wie ChatGPT klagen Personaler in weiten Teilen Deutschlands über ein enormes Problem. Da sich die Lebensläufe und Anschreiben mit wenigen Prompts generieren lassen, steigt auch die Anzahl der Bewerbungen insgesamt rapide an. Die KI-generierten Bewerbungen sind dabei nicht zwangsläufig schlechter, doch sie sorgen dafür, dass aufgrund der schieren Masse weniger Zeit für die Bewertung einzelner Anschreiben bleibt.
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Warum Personaler heimlich auf KI zurückgreifen
Das zeigt jetzt auch eine Umfrage der Jobplattform Indeed. Sie haben 300 Personalverantwortliche in Deutschland zur Belastung durch KI-generierte Bewerbungen und ihren Umgang damit befragt. Zunächst bestätigten 56 Prozent der Befragten, dass sie mittlerweile deutlich mehr Bewerbungen für einzelne Stellen erhalten als es noch vor zwölf Monaten der Fall war. 43 Prozent sagten, dass sie für jede Stelle mehr als 50 Bewerbungen erhalten. 33 Prozent davon wurden ihrer Schätzung nach mit KI generiert.
Daraus ergeben sich auch direkte Folgen. Anschreiben haben für mehr als die Hälfte der Personaler (54 Prozent) kaum noch eine Bewandtnis. Ähnlich ist es auch bei einem ausformulierten Lebenslauf (46 Prozent) sowie Testaufgaben, die zu Hause erledigt werden (33 Prozent), und schriftlichen Antworten, die im Bewerbungsformular eingetragen werden müssen (43 Prozent).
Der enorme Anstieg der Bewerbungen führt dazu, dass 35 Prozent der Personaler nur noch höchstens eine Minute Zeit haben, um eine Bewerbung zu sichten. 42 Prozent der Befragten setzen dabei auf vom Unternehmen erlaubte Software oder KI, um eine Vorauswahl zu treffen. 28 hingegen sagen, dass es in ihrem Unternehmen keine Lösung für die unterstützte Vorauswahl gibt. Deshalb greifen sie, auch wenn es nicht erlaubt ist, auf frei verfügbare Tools wie ChatGPT zurück. Das passiert besonders häufig in Unternehmen mit 250 bis 500 Beschäftigten.
Schatten-KI für Bewerbungen
Elf Prozent geben sogar zu, dass von KI aussortierte Bewerbungen nicht mehr von einem Menschen gesichtet werden, was durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verboten ist. Der AI‑Act soll die Gesetzeslage noch etwas verschärfen. Ab dem 2. Dezember 2027 sind Unternehmen verpflichtet, KI‑gestützte Bewerbungen zu dokumentieren und eine abschließende, menschliche Kontrolle zu gewährleisten. Nur etwa ein Drittel der Befragten (39 Prozent) gibt an, dass sie die Vorgaben der DSGVO und des AI-Acts im Alltag bei Bewerbungen auch wirklich umsetzen können.
Tim Verhoeven, Senior Talent Strategy Advisor bei Indeed, sagt dazu: „Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie ihre Teams nicht mit der Bewerbungsflut allein lassen. Ein klarer Prozess, in dem KI strukturiert und vorsortiert und der Mensch entscheidet, sollte daher zur Grundausstattung für Personalabteilungen gehören. Dafür müssen Arbeitgeber ihre Recruiter mit den entsprechenden Tools ausstatten. Sonst werden Schatten-Systeme aufgebaut.“
Die Personaler selbst fordern ebenfalls rechtlich abgesicherte KI-Tools, mit denen sie Bewerbungen vorsortieren können. Dazu kommen praxistauglichere Gesetzesvorgaben (bei 41 Prozent der Befragten) sowie kürzere Bewerbungsformate, die ohne Anschreiben auskommen (46 Prozent). Zu guter Letzt wünschen sich 37 Prozent der Personaler, dass eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bewerbungen eingeführt wird.
Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.
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