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heise online更新于 10月30日 14:11

亚马逊三季度营收增长12%,AI基建投入致自由现金流跌至负42.4亿美元

Amazon wächst weniger stark als erwartet, hohe KI-Investitionen dämpfen Aktie | heise online

AI 导读

亚马逊第三季度营收同比增长12%至2019亿美元,其中AWS营收达460亿美元、同比增长39%,营业利润增长56%至178亿美元。为满足AI算力需求,过去12个月资本开支同比多投入948亿美元,自由现金流降至负424亿美元,股价盘后下跌约8%。亚马逊预计第四季度营收在2400亿至2470亿美元之间,CEO Andy Jassy称AWS超过40%的增速要到2027至2028年才会出现。

推荐理由

AI 评分 58

原文用AWS增速与自由现金流转负的对比,呈现AI基建投入对科技巨头财务的挤压。

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正文

Amazon hat im vergangenen Vierteljahr erneut mehr eingenommen als im Vorjahr, obwohl der umsatzstarke Prime Day dieses Jahr vorgezogen und bereits im Vorquartal gebucht wurde. So waren die Wachstumsraten denn auch weniger hoch als erwartet, nur die Cloud-Sparte AWS hat deutlich zugelegt. Diese erfordert angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-Kapazitäten aber enorme Investitionen, sodass Amazons freier Cashflow in einen negativen zweistelligen Milliardenbereich fällt. Das besorgt die Anleger, der Aktienkurs gibt etwas nach.

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Der Umsatz von Amazon Web Services (AWS) ist im Ende September abgeschlossenen dritten Quartal auf 46 Milliarden US-Dollar gestiegen, was einem Zuwachs von 39 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, als AWS das Wachstum bei Amazon ebenfalls angetrieben hatte. Den Betriebsgewinn hat AWS im Jahresabstand sogar um 56 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar erhöht.

Hohe Investitionen in Cloud-Infrastruktur für KI

Zwar bleibt Amazon dabei, dieses Jahr nicht mehr als 220 Milliarden Dollar für Investitionen auszugeben. Doch gegenüber dem Vorjahr wurden in den letzten zwölf Monaten bereits 94,8 Milliarden Dollar mehr in die Anschaffung von Sachanlagen wie Immobilien und Ausrüstung investiert. Das begründet Amazon mit Investitionen in KI, beeinträchtigte aber den freien Cashflow. Bereits im vergangenen Quartal, als Amazon Umsatz und Gewinne vor allem im Cloud-Geschäft deutlich steigerte, war dieser auf negative 7,6 Milliarden Dollar gerutscht. Jetzt hat sich dieser auf sogar negative 42,4 Milliarden Dollar erhöht für die letzten zwölf Monate.

Insgesamt konnte Amazon den Umsatz im drittel Quartal gegenüber dem Vorjahr aber um 12 Prozent auf 201,9 Milliarden Dollar erhöhen, obwohl der Prime Day in den meisten großen Ländern aufgrund der FIFA-Fußballweltmeisterschaft im Juli auf das zweite Quartal vorgezogen wurde. Dieser Anstieg ist aber AWS zu verdanken, denn die Umsätze in Nordamerika sind im Jahresabstand um lediglich 6 Prozent und in international sogar nur um 5 Prozent gestiegen.

Die Online-Verkaufszahlen sind allerdings um nur 2 Prozent auf 68,5 Milliarden Dollar gestiegen, was laut CNBC hinter den Erwartungen von Marktbeobachtern zurückblieb. Diese hatten mit 69,7 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem ist dies deutlich weniger als im Vorjahr, als das Wachstum noch 10 Prozent betragen hatte. Den Umsatz mit Werbung konnte Amazon zwar um 11 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar steigern, aber auch dies war weniger als erwartet. Analysten waren von 20,8 Milliarden Dollar ausgegangen.

Immerhin konnte Amazon gleichzeitig höhere Betriebsgewinne schreiben. Konzernweit stieg dieser im Jahresabstand um 61,5 Prozent auf 28,1 Milliarden Dollar. Das Handelsgeschäft in Nordamerika verzeichnete einen um 81 Prozent höheren Betriebsgewinn (8,7 Milliarden Dollar), aber international stieg dieser um 33 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich berichtet Amazon einen Rückgang des Nettogewinns. Dieser sank von 21,2 Milliarden Dollar im gleichen Quartal des Vorjahres auf jetzt 20,7 Milliarden Dollar. Amazon führt dies auf im Vorjahr gebuchte Gewinne vor Steuern aufgrund von Investitionen in die KI-Firma Anthropic zurück.

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Ausblick auf starkes Cloud-Wachstum

Für das laufende vierte Quartal erwartet Amazon Umsätze zwischen 240 und 247 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 12 bis 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Die Börse hatte mit 244,5 Milliarden Dollar gerechnet. Der Betriebsgewinn soll gleichzeitig von 25 auf 28,5 bis 33,5 Milliarden Dollar steigen. Allein für AWS erwartet Amazon-Chef Andy Jassy Wachstumsraten von mehr als 40 Prozent, allerdings erst für 2027 und 2028. "Es hat noch nie ein Unternehmen mit einem Umsatz von einer Billion Dollar gegeben – und in den nächsten 5 bis 10 Jahren könnten wir gleich zwei davon haben", erklärte er.

Trotzdem zeigen sich Anleger skeptisch. Der Aktienkurs Amazons hat im nachbörslichen Handel an der Wall Street um rund 8 Prozent nachgegeben.

(fds)

来源

heise online