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heise online更新于 11月3日 02:19

Anthropic 收紧 Claude Code 规则,禁止复刻现有游戏

Claude Code: Anthropic verschärft Regeln gegen Spieleklone | heise online

AI 导读

Anthropic 为编程助手 Claude Code 增加两条针对 Opus 5.5 的指令,阻止其复刻具体的现有游戏,但允许基于已知品类或用户自有素材做原创开发。Anthropic 发言人向 Game Developer 确认了该改动,并援引开发者 Addy Osmani 在 X 上的说明,称依据是禁止侵犯他人知识产权的使用条款。报道同时提到,有开发者反映 Claude Code 在游戏机制、反作弊软件和逆向工程等自有项目上出现误拦截,Anthropic 表示将根据反馈继续调整该规则。

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Anthropic 为 Claude Code 增加两条针对游戏克隆的限制,同时有开发者反映正常项目被误拦,呈现规则收紧后的两面影响。

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This article is also available in English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Inmitten zunehmender Kritik an KI-generierten Spielekopien hat Anthropic neue Beschränkungen für seinen Programmierassistenten Claude Code eingeführt. Zwei zusätzliche Anweisungen für das KI-Modell Opus 5.5 sollen verhindern, dass Claude Code konkrete bestehende Spiele nachbaut. Weiterhin erlaubt sind eigenständige Entwicklungen, die sich an bekannten Genres orientieren oder auf Entwürfen und Materialien der Nutzer beruhen.

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Ein Anthropic-Sprecher bestätigte die Änderung gegenüber Game Developer und verwies auf eine Stellungnahme von Anthropic-Entwickler Addy Osmani auf X. Dieser begründete die Einschränkung mit den Nutzungsbedingungen, die Verletzungen fremden geistigen Eigentums untersagen.

Beim Steam Next Fest im Oktober sorgten KI-generierte Spielekopien für Diskussionen. Aus Angst vor Nachahmern sagten einige Indie-Studios öffentliche Demos ab oder verschoben Spieltests. Andere Entwickler berichteten von Erpressungsversuchen, bei denen ihnen mit der vorzeitigen Veröffentlichung kopierter Spiele gedroht wurde. Steam-Betreiber Valve kennt das Problem, will KI-Entwicklungswerkzeuge aber nicht grundsätzlich verbieten.

Entwickler berichten von Fehlblockierungen

Während Spieleentwickler Schutz vor KI-generierten Kopien suchen, berichten andere von Einschränkungen bei ihrer eigenen Arbeit mit KI. Tom’s Hardware hat mehrere Fälle zusammengetragen, in denen Claude Code nach Angaben betroffener Entwickler die Arbeit an deren eigenen Projekten ablehnte. Die Beschwerden betreffen unter anderem Spielmechaniken, Anti-Cheat-Software und Reverse Engineering.

Auch außerhalb der Spieleentwicklung gibt es Beschwerden: So blockierte Claude laut einem Nutzer das Reverse Engineering der Software eines LG-Smart-TVs. Ob die Beschwerden mit der neuen Spiele-Regel zusammenhängen oder auf andere Sicherheitsmechanismen zurückgehen, ist unklar. Zu den einzelnen Fällen liegt bislang keine gesonderte Stellungnahme von Anthropic vor.

Anthropic hat bereits früher übermäßig restriktive Sicherheitsfilter für Cybersicherheitsaufgaben nachgebessert, die auch harmlose Anfragen blockierten. Auch die neue Spiele-Regel will das Unternehmen anhand von Rückmeldungen betroffener Entwickler weiter verfeinern.

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KI rekonstruiert und imitiert Software

Die Einsatzmöglichkeiten reichen weit über das Kopieren aktueller Spiele hinaus. KI-Werkzeuge erleichtern auch die Portierung älterer Konsolenspiele auf den PC. Mit Unterstützung von Claude entstanden etwa inoffizielle PC-Versionen von „Wave Race 64“ und „Super Mario Galaxy“. Auch von kommerziellen Programmen wie Adobe Photoshop wurden mit Claude quelloffene Nachbauten entwickelt, die funktional aber noch eingeschränkt sind.

Der Open-Source-Vordenker Eric S. Raymond sieht im KI-gestützten Reverse Engineering bereits eine Bedrohung für proprietäre Software. Wie weit sich diese Entwicklung durch die Beschränkungen einzelner KI-Anbieter aufhalten lässt, ist fraglich. Entwickler können bei Claude-Blockierungen auf andere KI-Dienste oder lokal betriebene Modelle mit offenen Gewichten ausweichen.

(tobe)

来源

heise online