首例:美国肯塔基大学员工因宗教原因获准不使用 AI
Erster Fall: Mann muss wegen Religion keine KI nutzen | heise online
美国肯塔基大学研究管理员 David Durman 以宗教理由获得雇主特批,无需在工作中使用 AI,这是已知的首个此类案例。他通过 American Humanist Association 依据允许因宗教信念调整工作要求的法律提出申请,校方同意了。原文还提到,Anthropic 一项调查中 86% 的参与者在决策场景里采纳了 AI 的意见,却只有 15% 提到自己用过 AI。
正文
Ein Mann in Kentucky, USA, hat eine Sondererlaubnis von seinem Arbeitgeber bekommen, keine Künstliche Intelligenz auf der Arbeit verwenden zu müssen – aus religiösen Gründen. Es ist der erste bekannte Fall dieser Art.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Mann namens David Durman arbeitet als Forschungsadministrator an der University of Kentucky. Diese forderte ihre Mitarbeiter auf, KI in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren. Das wollte Durman jedoch nicht. „Der Prozess und die Arbeit, die damit verbunden sind, Situationen zu durchdenken – im Rahmen meiner Arbeit, meiner Ethik und meines Umgangs mit anderen Menschen –, sind ein wesentlicher Bestandteil meiner Entwicklung zu einem moralischen Menschen“, erklärte er gegenüber Religion News in einem Videointerview. „Und diese Arbeit abzugeben, ganz gleich, ob sie anstrengend ist oder nicht, untergräbt meine Fähigkeit, moralisch zu handeln.“ Dies gehe gegen seine moralischen Überzeugungen.
Mithilfe einer NGO namens American Humanist Association beantragte er daher eine Ausnahmeregelung. Dabei berief er sich auf ein Gesetz, das Anträge auf eine Änderung von Arbeitsanforderungen erlaubt, wenn diese religiösen Überzeugungen im Weg stünden. Die Universität stimmte zu.
Immer mehr Studien dazu wie KI unser Handeln verändert
In den vergangenen Monaten gab es immer mehr Studien dazu, wie KI das Handeln und Denken von uns Menschen verändert. Laut einer MIT-Studie können KI-generierte Inhalte zum Beispiel falsche Erinnerungen erzeugen – und Betroffene sind von diesen sogar besonders überzeugt. Laut einer Untersuchung von Anthropic übernahmen 86 Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einem konkreten Entscheidungsszenario, in dem sie als Expertin urteilen sollten, die Meinung und Handlungsempfehlung von der KI. Obwohl einige sogar wortgleich deren Begründung wiedergaben, waren die meisten überzeugt, die Entscheidung sei mehr ihre eigene als die der KI. Nur 15 Prozent erwähnten den Einsatz von künstlicher Intelligenz überhaupt.
Dabei sind KIs, zusätzlich zu ihrer Fehleranfälligkeit, auch alles andere als neutral. Eine Untersuchung von Anfang der Woche hatte beispielsweise gezeigt, dass ChatGPT und Grok auf identische Fragen zu den US-Wahlen hin fast immer gegensätzliche Parteien und Kandidaten empfahlen: ChatGPT in der Regel die demokratischen, Grok fast immer die republikanischen.
Weiterlesen nach der Anzeige
(rie)