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heise online更新于 11月4日 02:24

印度提出 DEPA 数据平台构想:让 AI 模型合法获取医院、银行数据

Indien: Lösungsidee für illegales Datensammeln von KI-Anbietern | heise online

AI 导读

印度电子与 IT 部提出“数据赋能与保护架构”(DEPA):医院、银行、政府机构等“Training Data Providers”把数据交给中央“Data Exchange Plattform”(DEP),匿名化加密后供 AI 公司作为“Training Data Consumers”按平台规则训练模型。该构想主要面向印度本土 AI 模型,但未排除外国使用者,并称可惠及公共医疗、教育和银行信贷。印度此前已资助 Unified Payments Interface 和 Bharat Taxi 等项目以维护数字主权。

正文

Die indische Regierung hat eine Idee veröffentlicht, wie unter anderem KI-Modelle auf legalem Wege an Daten kommen können: Die Daten sollen nicht mehr zu den Modellen kommen, sondern die Modelle zu den Daten. Dafür schlägt das für Elektronik und IT zuständige Ministerium eine zentrale Plattform vor, in der diverse Daten wie von Krankenhäusern oder Banken gesammelt, anonymisiert und verschlüsselt gespeichert werden. Darauf können KI-Anbieter dann zugreifen – nach den Bedingungen der Plattform, nicht nach ihren eigenen.

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Datenquellen wie Krankenhäuser, Banken oder Behörden sind in dieser indischen Modellidee die „Training Data Providers“ (TDPs). Diese senden ihre Daten an eine zentrale Plattform, die „Data Exchange Plattform“(DEP). Auf diese können dann die „Training Data Consumers“ (TDCs) wie KI-Unternehmen zugreifen und mit diesen Daten ihre Modelle trainieren. Zusammen ergibt das Ganze dann die „Data Empowerment and Protection Architecture“ (DEPA).

Laut dem Vorschlag soll der Datenschutz mehrfach abgesichert werden, dazu kommen regelmäßige Kontrollen. KI-Firmen sollen so Daten bekommen, aber zu vom Gesetzgeber definierten Bedingungen. Bei einem Deal in Deutschland ist das zum Beispiel nicht so klar: Beim KI-Pakt zwischen der Bundesregierung und Nvidia bleibt offen, wessen Daten am Ende wem nutzen.

Auch für andere Softwareanbieter soll diese Datenplattform eine Lösung sein. So könne etwa das öffentliche Gesundheitsmanagement profitieren, ebenso wie die Schulbildung oder das Bankenwesen, so die Veröffentlichung des Ministeriums. Millionen Menschen könnten so Zugang zu Krediten erhalten. Den haben viele in Indien nicht, weil sie im inoffiziellen Sektor arbeiten oder aus anderen Gründen kaum Berührungspunkte mit dem Bankwesen haben. Als Lösung hierfür wurden in Indien in der Vergangenheit bereits Projekte gestartet, die mithilfe von historischen Zahlungsdaten vom Handyvertrag einer Privatperson deren Kreditwürdigkeit bewerten. Dafür werden genau solche Daten benötigt.

Digitale Souveränität ist in Indien schon länger Thema

Indien legt auch bei anderen Themen schon länger Wert auf digitale Souveränität und versucht zu verhindern, dass große Techfirmen den Markt dominieren. So hat die Regierung beispielsweise die Entwicklungsfinanzierung für das Bezahlsystem Unified Payments Interface oder die Mitfahr-Plattform Bharat Taxi geleistet.

Die neue Datenplattform ist ebenfalls vorrangig für indische KI-Modelle gedacht. Ausländische Nutzer schließt man aber anscheinend nicht aus. „DEPA ist Indiens Beitrag zur globalen Wissenschaftsdiplomatie und unterstützt die Bemühungen von Institutionen wie der Weltbank und den Vereinten Nationen, ein inklusiveres und verantwortungsvolleres globales KI-Ökosystem zu gestalten“, so das Ideenpapier.

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Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hatte Anfang 2026 einen deutsch-indischen KI-Pakt unterzeichnet, um die technologische Zusammenarbeit mit der indischen IT-Großmacht zu vertiefen.

(rie)

来源

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